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Kreis-Anzeiger vom 27.01.2003
Die Probleme des Mittelstands erörtert
Grünen-MdB Christine Scheel zu Gast in Hitzkirchen
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HITZKIRCHEN (ew). Die Bundestagsabgeordnete und
finanzpolitische Sprecherin der Grünen, Christine Scheel, war jetzt zu Gast einer Diskussion
zum Thema „Mittelstand und
Migranten“ bei der Umweltfirma Wisy AG in Kefenrod. Eindrucksvoll beschrieb die Politikerin
die wirtschaftliche Situation in Deutschland aus der Sicht der
Bundesregierung, so den Einbruch in der Bauwirtschaft, die Schwierigkeiten bei den Steuern und
Sozialabgaben im Land und den Problemkreis der Bürokratie als drei
Schwerpunktthemen ihrer Arbeit.
Strukturelle Veränderungen seien bei der Sozialabsicherung auf jeden Fall
erforderlich. Fördermaßnahmen, Investitionsanreize und Steuererleichterungen müssten sich auf den
Umweltbereich beziehen.
Eine Entbürokratisierung auf Landes- und Kommunalebene sei gleichfalls geboten,
fügte Scheel hinzu.
Zielsetzung ihrer politischen Arbeit sei es, sich für eine ökologische und soziale
Marktwirtschaft zugleich einzusetzen. Zur Stellungnahme zum Thema
„Migration“ übergab Gertrud Amrein, Grünen-Direktkandidatin in der Wetterau, das Wort
an Tarek Al Wazir, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag.
Er legte dar, dass die Zugewanderten für den Wirtschaftsstandort Deutschland
bisher ein Gewinn seien und viele schon als Arbeitgeber aktiv seien.
Wirtschaftspolitisch wies er auf die Bedeutung von Unternehmen im Umweltbereich hin, die wie
die Wisy AG in strukturschwachen Gebieten Arbeitsplätze schufen. Helmut Müller, Erster
Beigeordneter der Gemeinde Kefenrod und Teilnehmer der Gesprächsrunde, betonte, dem
Grundsatz der Demokratie folgend sei gerade im ökologischen Bereich in den letzten
Jahren parteiübergreifend in Deutschland einiges in Bewegung geraten.
Und in einer regen Diskussion wurden dann im Anschluss die verschiedenen einzelnen Aspekte zu Mittelstandsfragen
und Migration von den Teilnehmern ausgiebig erörtert. |
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