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Klaus W. König
08/2009
Topthema Regenwassernutzung beim
W.C.W.F. 2009, World City Water Forum,
Incheon/Korea |
Die alljährliche Regenzeit in Korea war seit 3 Wochen zu Ende, als in
Incheon, 50 Kilometer westlich von Seoul, am 18. August 2009 das World
City Water Forum W.C.W.F. begann. Im Gegensatz zum fast namensgleichen
World Water Forum (4-jähriger Turnus, zuletzt im März 2009 in Istanbul)
soll das W.C.W.F. als Austausch und Informationsquelle der Städte dieser
Welt jährlich stattfinden. Diese Konferenz behandelt die
Siedlungswasserwirtschaft als kommunale Angelegenheit mit allen ihren
Fassetten. In Incheon waren Diskussionen, Vorträge,
Produktpräsentationen und Exkursionen an 5 aufeinander folgenden Tagen
geboten.
Der Aspekt Klimawandel und Abhilfe durch
Regenwasserbewirtschaftung wurde vom Veranstalter kurzfristig auf den
ersten Tag vorgezogen, was von Prof. Moo-Young Han, Seoul National
University, als deutliche Aufwertung dieses Themas betrachtet wird:
"Regenwasserbewirtschaftung hilft nachweislich, die Wasserver- und
-entsorgung zu entlasten, den Naturkreislauf des Wassers wieder zu
verbessern und auch Versorgungsvorräte dezentral für Notfälle
anzulegen," begründet er diese Entscheidung. |
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Aus Deutschland waren Prof. Heiko Diestel, emeritierter Professor der
TU Berlin und fbr-Vizepräsident Klaus W. König vertreten. Beide wurden
in das wissenschaftliche Beratergremium des Forums aufgenommen, mit der
Moderation für die Regenwasser-Arbeitsgruppen und einführenden Vorträgen
beauftragt. Zur Eröffnung des W.C.W.F. hatte sich der Ministerpräsident
von Südkorea, Seung-Soo Han, für eine konsequent nachhaltige Sicherung
und Bewahrung der natürlichen Wasserressourcen ausgesprochen. Weitere
Infos unter
www.wcwf2009.org |

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