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Der Schutz des Grundwassers ist ein Gebot unserer Zeit. Die Einsparung von Trinkwasser ist aus ökologischen Gründen notwendig und sinnvoll. Der ökologische
Umgang mit Trinkwasser setzt beim Wassersparen an und geht mit dem Ersetzen von Trinkwasser durch Regenwasser bei Gartenbewässerung, Toilettenspülung, Wäschewaschen und als Betriebswasser in der Industrie weiter. Die Regenwassernutzung im Haus sowie in Industrie und Gewerbe gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das
Versickern von Niederschlagswasser vor Ort trägt zur Grundwasserneubildung bei.
Schon im Wasserhaushaltsgesetz des Bundes ist der sparsame Wasserverbrauch den Bürgerinnen und Bürgern aufgetragen. Der Umgang mit
dem Regen- bzw. Niederschlagswasser wird in verschiedenen Gesetzen und Vorschriften geregelt. Gesetze wie das Wasserhaushaltsgesetz oder die Bundesbauordnung setzen bundeseinheitlich die Rahmenbedingungen. Landeswassergesetze und Landesbauordnungen regeln für die einzelnen Bundesländer den Umgang mit dem Niederschlagswasser. Die Trinkwasserverordnung und das Bundesseuchengesetz befassen sich mit Hygiene bzw. der Qualität des im Haus benutzten Trinkwassers.
Die Broschüre "Gesetzliche Grundlagen für die Regenwassernutzung und
Versickerung" ist eine Zusammenstellung aller gesetzlichen Grundlagen für die
Regenwassernutzung und Versickerung, geordnet nach EU. Bund und den einzelnen Bundesländern.
Die 3. Auflage (Stand April 2000) wurde völlig überarbeitet und
ergänzt um einen Anhang. in dem auf Normen und technische Regeln, wichtige Urteile
zum Anschluß- und Benutzungszwang sowie Förderprogramme eingegangen wird. Ein
gegenüber der 2. Auflage neues Kapitel befaßt sich mit dem Thema "gesplittete"
Abwassergebühren auf kommunaler Ebene. |